Eine virtuelle Reise zu den Shuara Ecuadors
 
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Zu Fuß auf der Brücke
Foto: Christine Münzel

Die Ausstellung „Urwald, Vitrine, Internet. Eine virtuelle Reise zu den Shuara Ecuadors“ entstand im Rahmen einer Museumsübung der Marburger Völkerkunde in Kooperation mit dem Frankfurter Museum der Weltkulturen.
Die Arbeit mit ethnographischen Objekten und die Erstellung von Ausstellungen gehört zum Studium der Völkerkunde. Zum ersten Mal aber wurde die Ausstellung in den virtuellen Raum verlegt.
Das Projekt stellte neuartige Anforderungen in Planung, Gestaltung und Durchführung einer Ausstellung. Neben den klassischen Aufgaben wie wissenschaftliche Recherche und Auseinandersetzung mit den kulturellen Kontexten der Objekte mussten die Studierenden sich in das neue Medium und seine Gesetze einarbeiten.
Die ethnographischen Objekte der Ausstellung, die die Mitwirkenden auswählten, fotografierten und ins Internet stellten, stammen aus dem Sammlung des Frankfurter Museums. Sie wurden 1976 vom jetzigen Marburger Institutsleiter Mark Münzel erworben, der damals am Frankfurter Museum arbeitete. Er stellte auch Fotos zur Verfügung. Die eingelesenen Mythen und Lieder wurden von Elke Mader während ihrer Feldforschung zwischen 1979 und 1999 bei den Shuara und benachbarten Gruppen aufgezeichnet.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf diesen Weg der ethnographischen Objekte aus dem tropischen Regenwald Ecuadors über das Museum in den virtuellen Raum, gleichzeitig ein Weg vom Materiellen zum Virtuellen. Dieser Schritt erscheint gerade im Falle der Shuara gerechtfertigt, stellt für sie in ihrer alten Religion die diesseitige Welt doch nur eine Illusion der jenseitigen Welt dar,  der eigentlichen realen.
Die Ausstellung folgt einer Einteilung in drei Themenbereiche: Lebensraum, Dorf und Gesellschaft, Mensch. Die Bereiche sind ihrerseits in verschiedene Kapitel untergliedert. Es war mitunter schwierig, die Kapitel nur einem bestimmten Bereich zuzuordnen, wobei sich hier die Möglichkeit der Verlinkung zwischen einzelnen Web-Seiten als Vorteil erwies. Zugang zur Ausstellung besteht über die Kapiteleinteilung. Unentschlossene können einfach dem auf die Objektfotos beschränkten Rundgang folgen und gelangen über die Bilder zu den einzelnen Themenbereichen.

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Marburg, im Februar 2006

 

 

 

 

 
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