Insgesamt erschienen sechs Hefte der "Kritischen Waffengänge" unregelmäßig zwischen März 1882 und Frühsommer 1884 bei Otto Wigand in Leipzig. Die Hefte hatten einen Umfang zwischen 56 und 74 Seiten, zusammen etwa 390 Seiten. Das Format war 14,5 x 22,5 cm. Die Hefte hatten ursprünglich einen grauen Umschlag, dessen Außen- und Innenseiten gelegentlich zum Abdruck des Prospekts oder redaktioneller Notizen benutzt wurde. Weitere Folgen waren geplant, sind aber nicht mehr erschienen. Der Titel der Zeitschrift ist vermutlich den 1844 erschienenen "Kritischen Gängen" Friedrich Theodor Fischers nachgebildet. Obwohl zunächst die Mitarbeit weiterer Autoren und Kritiker angekündigt war, wurden alle Beiträge von den Harts verfasst. Während in den ersten Heften die meisten Beiträge von Julius stammen (darunter die Aufsätze über Kruse, Lindau und Träger), dominiert in den späteren Heinrich (Aufsätze über L'Arronge und Zola, Offener Brief an Bismarck). In den sechs Heften veröffentlichten die Harts zehn literaturkritische "Waffengänge", d.h. Aufsätze, unterschiedlichen Umfangs. Diese Aufsätze waren der einzige Inhalt der Zeitschrift: Rezensionen, Hinweise oder Berichte, wie sie sonst für Zeitschriften üblich sind, fehlen.