Die "Kritischen Waffengänge" war die wirkungsvollste Zeitschrift der Harts. Schon früh wurde ihr Erscheinen als Beginn der literarischen Moderne gewertet. Mit ihren "Waffengängen" nahmen die Brüder Einfluss auf die junge Autorengeneration, die sich in den Metropolen wie Berlin und München sammelte und die frühnaturalistische Bewegung bildete. Dem martialischen Titel der Zeitschrift gemäß, attackierten die Harts in ihr Größen des zeitgenössischen Literaturbetriebs und propagierten eine "moderne", "nationale" und "realistische" Literatur, die das verbreitete Epigonentum und den Dilettantismus überwinden sollte. Als vorbildlich galt ihnen dabei die Epoche des Sturm und Drang und das Werk des jungen Goethe. Die Literaturkritik sollte gemäß dem Motto "Pflügen und Pflegen"mehr... in der Rolle eines Bauern das "Unkraut" mittelmäßiger, dilettantischer Literatur bekämpfen und der neuen national-modernen Literatur zum Durchbruch verhelfen.