Texte von Hermann Bahr

Programmatischer Essay, in dem Bahr im Anschluss an Jules Lemaître eine neue, moderne Literaturkritik fordert, die sich den Impressionen und Sensationen der Nerven und Sinne hingibt und sich um des eigenen Kunstgenusses willen immer neue Kunstwerke anverwandelt.

Autorenporträt, in dem Bahr den damals noch unter seinem Pseudonym „Loris“ publizierenden Hugo von Hofmannsthal erstmals einer größeren Öffentlichkeit vorstellt.

Problemorientierte Rezension, in der Bahr die "Die moderne Seele" (1899), eine Sammlung philosophisch-ästhetischer Essays des Jung-Wiener Schriftstellers Max Messer (1875-1930), als typisches Erstlingswerk eines jungen Autors lobt, weil es "jene Jugend hat, nach der wir uns sehnen".

Rezension, in der Bahr Thomas Manns Roman „Königliche Hoheit“ wegen seiner märchenähnlichen, typisierenden Darstellungsweise lobt.