Texte von Michael Georg Conrad

Programmschrift, in der Conrad die Absichten seiner Zeitschrift erläutert, nämlich den Kampf gegen die „geheiligte Backfisch-Litteratur“ und die „phrasenselige Altweiber-Kritik“ zu führen und für eine den Idealen der Wahrheit, des Realismus und Naturalismus und der Mannhaftigkeit verbundene Gesellschaft und Literatur zu kämpfen.

Sammelrezension, in der Conrad Wolfgang Kirchbachs „Lebensbuch“, Ferdinand Groß’ „Aus meinem Wiener Winkel“, H. G. von Suttners „Daredjan“, Julius Grosses „Der getreue Eckart“, Sören Kierkegaards „Entweder – Oder“, Carl Stielers „Natur- und Lebensbilder aus den Alpen“, L. Zieglers „Der Tante Sophies Bilderbuch“ und Franz Joseph Brackls „Moderne Spieloper“ bespricht.

Rezension, in der Conrad „Raskolnikow“ („Schuld und Sühne“) als „rücksichtslos wahrhaftige Lebensdichtung“ rühmt, die von einem Autor stammt, der ein „Helden- und Märtyrerleben“ führte, anders als die deutschen „litteraturgewerblichen Kopisten“.

Doppelrezension, in der die offenbar ahnungslosen Kritiker der „Gesellschaft“ die von Arno Holz und Johannes Schlaf unter dem Pseudonym Bjarne P. Holmsen veröffentlichte Novellensammlung „Papa Hamlet“ besprechen: während der angesichts der neuartigen Darstellungsweise ratlose Conrad das Buch des „jungen Norwegers“ vorsichtig lobt, will Alberti das Buch aus dem Kreis des wahren Realismus ausschließen.