Bemerkungen in den "Beobachtungen"

Buchinformation zu
Immanuel Kant: Bemerkungen in den 'Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen'. Neu herausgegeben und kommentiert von Marie Rischmüller. Hamburg: Felix Meiner Verlag, 1991 (= Kant-Forschungen Band 3) xxiv + 294 S., 3 Abbildungen
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Handexemplar der 'Beobachtungen'

Grundlage der Arbeit bilden Photographien des seit 1945 verschollenen, durchschossenen Autorexemplars von Immanuel Kant: Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen (Königsberg: Kanter 1764). Das Exemplar gehörte als 'Ms 2571' zu den Beständen der früheren Staats- und Universitätsbibliothek Königsberg. Die auf den Durchschußseiten von Kant zwischen 1764 und 1766 niedergeschriebenen Texte sind als 'Nebengedanken in allen Schattierungen' der Wortbedeutung zu charakterisieren.

Aus der Einleitung der Herausgeberin (S. xx):
Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt »Kants Handexemplar der 'Beobachtungen' (1. August 1983 - 31. Juli 1984)« war entstanden aus der Einsicht in gravierende Mängel der in Band 20 der Akademie-Ausgabe vorliegenden Edition von Kants Aufzeichnungen in seinem Exemplar seiner »Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen«. Professor Reinhard Brandt hat dieses Projekt einer Neutranskription initiiert und in allen Phasen gemeinsam mit Werner Stark intensiv betreut. Bei der Durchführung zeigte sich - nicht ganz unerwartet -, daß die Lehmannsche Ausgabe nicht nur viele sinnentstellende Fehllesungen enthält und in unzureichender Weise über Provenienz und Beschaffenheit der Handschrift informiert, sondern daß vor allem die Kommentierung eines in hohem Maße kommentarbedürftigen Textes allzu spärlich ausgefallen ist. Die sich so entwickelnde Kritik an der vorliegenden Akademie-Ausgabe ließ die Idee einer vollständig neuen Edition geboten erscheinen.



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Letzte Änderung: 13.11.1997