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Meine Gründungsstory

Die Geschichte der Gründung wird in einer subjektiven Stehgreiferzählung von der Gründerin/ dem Gründer dargestellt. Dabei fließen autobiographische Erfahrungen und Entwicklungen mit in die Erzählung ein. Bei lückenhaften oder stark gerafften Erläuterungen kann die Beraterin/ der Berater ergänzende Nachfragen anbringen und damit das Bild der Gründung mit seinen wahrnehmungs-, biografie- und strukturbezogenen Hintergründen vervollständigen.

Reflexionsdimension:

Reflexionsmodus:

Reflexionsmedium:

Sozialform:

Ziele: 

Ziel der Methode ist die Darstellung struktureller Rahmenbedingungen und biographische Einbettung sowie subjektive Bedeutungszuschreibung des Gründungsprojektes von Seiten der Gründerin/ des Gründers und die anschließende habitusbezogene Erstellung eines Gründer-/Gründerinnenprofils

Ablauf: 
  1. Zunächst wird durch die Beraterin/ den Berater eine autobiographische Stehgreiferzählung initiiert. Zu diesem Zwecke wird der Gründer/ die Gründerin aufgefordert, die Idee und den Hergang der Gründung zu beschreiben. Die Fragestellung an die Gründerin/ den Gründer sollte möglichst offen formuliert werden, um den Raum für eine subjektive Darstellung des Gründungshergangs frei zu geben. Eine einleitende Aufforderung wie: "Erzählen Sie mir doch mal die Geschichte, wie Sie zu ihrer Gründung gekommen sind!" wäre denkbar. Wichtig ist, das der Gründer die Gründerin zunächst frei und ohne Unterbrechung berichten kann. Die Beraterin/ der Berater sollte den Bericht mit "aktivem Zuhören" unterstüzen.
  2. Sollten die Ausführungen lückenhaft, bestimmte Abläufe im Bericht stark gerafft oder manche Hergänge der Erzählung unklar geblieben sein, kann der Berater/ die Beraterin nun nachhaken und um detailiertere Ausfühungen bitten.
  3. Abschließend werden keine weiteren Fragen über die Hergänge des Gründungsablaufs mehr gestellt, sonder die Beraterin/ der Berater wenden sich bestimmten Abstraktionen, Erklärungen, Begründungen etc. zu, die ihr/ihm aufgefallen sind. Hierbei können Wahrnehmnugs- Denk und Handlungsmuster, sowie das Selbst- Fremd- und Strukturverständnis des Gründers/ der Gründerin deutlich werden.
Zeitbedarf: 
ca. 60 Minuten
Hinweise Leitung: 

Um ein tiefgreifendes Verständnis für die jeweilige Gründerin/ den jeweiligen Gründer anhand dieser Methode zu erreichen, können für die Beratung hoch relevante Informationen auf drei Ebenen gewonnen werden:

  1. Ebene des Faktenwissens (strukturelle Rahmenbedingungen etc.);
  2. Ebene des Fallverstehens (biografische Funktion und subjektive Bedeutung der Gründung); 
  3. Ebene der Habitusrekonstruktion (erkennbare Muster der Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsweisen der Gründerin/ des Gründers)
Einordnung: 

Diese Methode richtet sich explizit an die Gründungsberatung. Kann sinnvoll am Anfang des Beratungsprozesses eingesetzt werden, um detailierte Gründer-/ Gründerinnenprofile zu erstellen.

Besonders durch die anschließende Reflexion und Einordnung der Gründungsstory in die analytischen Elementarkategorien, sowie in die Tabelle der gründungsspezifischen Elementarkategorien wird die Erstellung eines Gründerinnen-/Gründerprofils möglich, welches explizit habituelle Anlagen und Muster beinhaltet und dementsprechend für den Prozess der habitusreflexiven Beratung fruchtbar gemacht werden kann.

Quellen: 
  • Bremer, Helmut/ Teiwes-Kügler, Christel (2010): Typenbildung in der Habitus- und ;Milieuforschung: Das soziale Spiel durchschaubarer machen. In: Ecarius, J./ Scäffer, B.(hrsg.): Typenbildung und Theoriegenerierung-Methoden und Methodologien qualitativer Biographie- und Bildungsforschung. Opladen: Barbara Budrich, S. 251-276;
  • Schütze, Fritz (1983):Biogrfieforschung und naratives Interview. In: Neue Praxis 13, H.3, S.283-293;