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Problemdreieck

In der Gruppe wird herausgearbeitet, welche "Säulen" ein Problem tragen und damit zu seinem Fortbestehen beitragen.

Reflexionsdimension:

Ziele: 

Ursachenanalyse von primär sachbedingten Konflikten. Einsetzbar besonders in Konfliktsituation im Arbeitszusammenhang.

Ablauf: 
  1. Einführung
    Der/ die BeraterIn malt ein großes Dreieck, das auf einer Spitze steht, auf ein Plakat. Unter die Spitze wird eine horizontale Linie gezeichnet und in das Dreieck das Thema des Konfliktes geschrieben, der hier bearbeitet werden soll. Der/ die BeraterIn stellt der Gruppe folgende rhetorische Frage: "Wie ist es möglich, dass das Dreieck auf einer Ecke steht und nicht umfällt?" Daraufhin zieht er/ sie ausgehend von der horizontalen Linie schräge Striche - "Säulen" - die das Dreieck stützen. Der Gruppe wird die Frage gestellt: "Welche Elemente der Organisation, des Teams, der Führung und jedes Einzelnen stärken und bewahren somit den Konflikt?"
  2. Gruppenaufgabe
    Die TeilnehmerInnen erhalten die Aufgabe, sich je nach Anzahl der Gruppe in Zweier-, Dreier-, oder Vierergruppen zusammenzutun, konfliktunterstützende Elemente zu identifizieren und auf den ausgeteilten Karten festzuhalten.
  3. Plenum
    Die Kleingruppen werden gebeten ihre Ergebnisse in der Gesamtgruppe zu präsentieren und auf die gezeichneten Säulen zu pinnen.
  4. Blitzlicht zum Gesamtbild
Beispiel: 
Thema: mangelnde Absprachen im Team
Zeitbedarf: 
ca. 60 Minuten
Raumerfordernis: 
Tische, Stühle
Materialbedarf: 
Arbeitsblatt, Plakat, Metaplanwand und -kärtchen, Pinnnadeln, Stifte
Hinweise Leitung: 
Die Methode eignet sich vor allem für den Umgang mit Konflikten mit Sachaspekt. Ein Risiko besteht darin, dass die Gruppe die Methode ausschließlich dafür nutzt, um sich über Vorgesetzte und/ oder die Organisation zu beschweren. Dies sollte vor Einsatz der Methode ausgeschlossen werden. Die Chance der Methode besteht darin, dass die Gruppe die Multikausalität von Konflikten erkennt und gemeinsam auf beeinflussbare Aspekte blickt, anstatt sich nur gegenseitig zu beschuldigen oder einen "Sündenbock" anzuklagen.
Einordnung: 

Die Mehrschichtigkeit von Konfliktursachen wird nachvollzogen. Die Selbstreflexion kann angestoßen werden, indem die Teilnehmenden sich die Frage stellen, an welcher Stelle sie selbst den Konflikt "unterstützen".

Gerade bei neu gegründeten Unternehmen sind Arbeitsabläufe, Führungsstile etc. noch nicht optimal. Für die gemeinsame Analyse und Verbesserung im Team ist die Methode sehr passend.

Herkunft: 
gewaltfreie Kommunikation
Quellen: 

Oboth, M.; Seils, B. (2006): Mediation in Gruppen und Teams. Praxis- und Methodenhandbuch. Konfliktklärung in Gruppen, inspiriert durch die Gewaltfrei Kommunikation. Paderborn: Junfermann. 2. Auflage. S. 86 - 90.