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Die fünf "Warums"

In einem Team wird fünfmal "Warum" zu einem problematischen Symptom gefragt und anschließend diskutiert.

 

Reflexionsdimension:

Reflexionsmodus:

Reflexionsmedium:

Ziele: 

Probleme, die in der Organisation wiederholt auftreten, im Team zu ermitteln. Ziel ist eine Ansammlung von Erklärungsmustern. Aufdeckung von systemischen Ursachen für Probleme.

Ablauf: 
1. Das erste Warum
Das Team wird aufgefordert, sich ein Symptom auszusuchen, mit dem sie anfangen wollen. Einen Knotenpunkt, von dem sie sich erhoffen, das Problem zu lösen, wenn sie sich ihm widmen. Der/ die BeraterIn stellt dem Team nun das erste Warum: "Warum passier das (und das)?" Vermutlich gibt es etwa drei oder vier Antworten auf die Frage. Alle werden aufgeschrieben und an die Wand gepinnt. Dabei wird viel Abstand um die einzelnen Karten gelassen.
 
2. Die folgenden Warums (2,3,4,5)
Für jede Antwort, die an der Wand hängt, wird das Geschehen wiederholt und nach dem jeweiligen "Warum" gefragt. Die Antworten darauf werden neben ihre Ausgangsfragen gepinnt. Das Team sucht kontinuierlich nach weiteren, plausibel scheinenden Antworten. Hierbei ist es wahrscheinlich, dass die Antworten sich überschneiden. Viele verschiedene Symptome basieren oftmals auf zwei oder drei systemischen Ursachen. Wenn den "Warums" auf den Grund gegangen wird, werden Themen diskutiert, die sich nicht nur um das Ausgangssymptom drehen, sondern um das ganze Unternehmen. Problemursachen liegen häufig darin, dass dauerhafte Auswirkungen verborgen bleiben.
Zeitbedarf: 
ca. 90 Minuten
Raumerfordernis: 
Tische, Stühle
Materialbedarf: 
Flipchart, Filzstifte, Notitzblätter
Hinweise Leitung: 

Aufgabe des Beraters/ der Beraterin ist es darauf zu achten, dass Schuldzuweisungen auf einzelne Personen unterlassen werden. Sonst gelangt das Team nicht zu brauchbaren Antworten und grundlegende Veränderungen sind nicht möglich. Eine unterstützende Frage dafür ist: "Ok, ist das der einzige Grund?"

Einordnung: 
 
Es können anhand der gezielten Suche nach Ursachen von Problemen habituell bedingte Handlungsmuster innerhalb des Unternehmens identifiziert, reflektiert und anschließend bearbeitet werden.
Durch das systemische Denken werden Problematiken in größeren Zusammenhängen gesehen. Dies zu trainieren erleichtert es, sich selbst in großen Kontexten zu sehen und zu verorten.
 
Durch das kontinuierliche Nachfragen wird das systemische Denken geübt, sodass zwischen ereignisorientierten Erklärungen (Was ist passiert?) und systemischen Erklärungen (Warum ist es passiert?) unterschieden werden kann. Systemische Erklärungen geben Ausschluss über die Ursachen der Ereignisse.
Quellen: 

Senge, P. M.; Kleiner, A.; Smith, B.; Roberts, C.; Ross, R. (1997): Das Fieldbook zur fünften Disziplin. Stuttgart: Klett-Cotta. 2. Auflage. S. 125 - 127.