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Unternehmerische Vision

In mehreren Arbeitsschritten wird eine persönliche Vision der eigenen unternehmerischen Tätigkeit entwickelt, mit deren Hilfe die Frage "Was will ich wirklich?" beantwortet werden kann und aus der dann weitere zukünftige Entscheidungen abgeleitet werden können.

Reflexionsdimension:

Reflexionsmodus:

Ziele: 

Bestimmung der persönlichen Vision: "Was will ich wirklich?" Es kommt zur Reflexion über persönliche Ziele und Wünsche, die sich mit der Existenzgründung verbinden. Die Methode ist sehr nützlich, um eine möglichst klare Konturierung der eigenen Zukunftsvorstellung in Bezug auf die unternehmerische Tätigkeit vorzunehmen und damit Wege dorthin besser sehen zu können.

Ablauf: 
Vorbereitung
Die TeilnehmerInnen setzen sich an einem stressfreien Tag an einen ruhigen Ort und entwickeln Vorstellungen über ihre Ziele. Diese werden schriftlich festgehalten.
 
1. Ergebnisentwicklung
Der / die BeraterIn stellt nach und nach folgende Fragen, die von den Teilnehmenden jeweils für sich beantwortet werden: "Malen Sie sich eine Situation aus, in der Sie Ihre Selbstständigkeit in idealer Weise Ihren Wünschen gemäß verwirklicht haben und Sie mit Ihrer Lebenssituation vollauf zufrieden sind! Vergegenwärtigen Sie sich diesen Zustand in allen Einzelheiten und mit allen Konsequenzen. Halten Sie die daraus resultierenden Eindrücke schriftlich und im Präsens fest: Was sehen Sie? Was fühlen Sie? Mit welchen Worten können Sie dies beschreiben?"
 
2. Reflexion der ersten Visionskomponente
"Hatten Sie eine Vision, die wirklich Ihren Wünschen entspricht?" Dies könnte aus verschiedenen Gründen (s. Bsp.) verhindert worden sein. Die Vision sollte auf die Hinderungsgründe hin überprüft und eventuell überarbeitet werden.
 
3. Beschreibung der persönlichen Vision
Die Teilnehmenden beantworten die nachfolgenden Fragen schriftlich und wiederum im Präsens. Falls die Fragen den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen nicht entsprechen, können sie angepasst werden.
"Führen Sie sich vor Augen, Sie hätten Ihre wichtigsten Lebensziele erreicht. Wie sähen diese aus? Welche Auswirkungen hätten sie?"
  • Räumliche Umwelt: Welche räumliche Umwelt wäre für Sie optimal? An welchem Ort und in welchen Räumen leben und arbeiten Sie? Wie ist Ihr Umfeld gestaltet, welche Dinge umgeben Sie?
  • Soziale Umwelt: Welche anderen Menschen umgeben Sie? Welche Personen arbeiten mit Ihnen zusammen? Wie stellen Sie sich diese Arbeitsbeziehungen vor? Wie wären Ihre privaten Beziehungen zu Familienmitgliedern, Freunden und anderen Menschen gestaltet?
  • Alltagsgestaltung: Wie verläuft ein typischer Tag in Ihrer Vision? Was tun Sie praktisch im Bereich Ihrer Selbstständigkeit? Welche Arbeiten erledigen Sie selbst, welche haben Sie abgegeben?  Welche Gewohnheiten haben Sie sich angeeignet, beibehalten oder abgelegt? Wie stehen Beruf und Privatleben zueinander? Was gestalten Sie Alltäglichkeiten wie Essen, Schlafen usw. Was tun Sie in Ihrer Freizeit, z.B. in Bezug auf Hobbies, Sport, Kultur o.Ä.?
  • Selbstbild: Welche Ihrer Eigenschaften treten in dieser Vision deutlich hervor? Welche Bereiche Ihres Wissens, Ihrer Erfahrung, Ihrer praktischen Kompetenzen oder Ihrer Talente bringen Sie zur Anwendung? Sehen Sie auch 'neue' Eigenschaften oder Fähigkeiten, die Sie erst noch entwickeln werden?
  • Sonstiges: Gibt es andere Bereiche, in denen Sie etwas vollbringen möchten? Wie sehen Ihre Ziele darin aus?
Zeitbedarf: 
ca. 60 Minuten
Materialbedarf: 
Schreibutensilien
Hinweise Leitung: 

Die Methode kann innerhalb eines Beratungssettings angeleitet werden oder - insbesondere der Vorbereitungsschritt - über ein Arbeitsblatt als Hausaufgabe mitgegeben werden.

Einordnung: 
Visionen von beruflichen Zielen, von persönlichen Prioritäten, von Arbeitsvorgängen und- Modi kommen zum Ausdruck und können folglich im Beratungsprozess berücksichtigt werden.
Quellen: 

Senge, P. M.; Kleiner, A.; Smith, B.; Roberts, C.; Ross, R. (1997): Das Fieldbook zur fünften Disziplin. Stuttgart: Klett-Cotta. 2. Auflage. S. 233 - 240.