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Zukunftsprojektion

Die Zukunftsprojektion ist eine erfahrungs- und handlungsorientierte psychodramatische Technik, bei der der übende Charakter des Psychodramas besonders ausgeprägt ist. Eine Zukunftsprojektion ist die Darstellung einer Szene, die in der Zukunft stattfinden wird.

Reflexionsdimension:

Reflexionsmodus:

Reflexionsmedium:

Ziele: 

Entscheidungen zu erleichtern, umsetzungsfreundliche Lösungen zu erarbeiten,
neue Verhaltensweisen einzuüben

Ablauf: 

Mit der Zukunftsprojektion kann eine anstehende kritische Situation im Voraus simuliert werden. Die wichtigsten Funktionen einer Zukunftsprojektion sind: Simulation der Konsequenzen einer Entscheidung, Realitätsprobe und Rollentraining.

  • Simulation der Konsequenzen einer Entscheidung
    Um die Wahl einer Entscheidung zu erleichtern werden die Folgen beider Entscheidungsalternativen im Psychodrama simuliert, indem beide Alternativen auf der Bühne gespielt werden.
  • Realitätsprobe
    Die Handlungsstrategien, die in der Beratung erarbeitet wurden, werden einem Realitätstest unterworfen, indem sie im Spiel ausprobiert werden. Auf diese Weise kann herausgefunden werden, ob sie verändert, ergänzt oder sogar verworfen und durch andere Lösungsmöglichkeiten ausgetauscht werden müssen. Mithilfe der Realitätsprobe kann vermieden werden, dass Veränderungen, die in der Beratung angeregt wurden, durch unbedachte Faktoren misslingen.
  • Rollentraining
    Die erarbeiteten Handlungsweisen werden eingeübt, indem die Transfersituation (in der Arbeitswelt) auf der Bühne inszeniert wird. Da es häufig mehrerer Versuche bedarf, bis neue Verhaltensweisen überzeugend wirken, kann in dem geschützten Rahmen der Beratung eine Szene so lange geübt werden, bis sich der/die FallgeberIn sicher fühlt bzw. zufrieden mit dem eigenen Auftreten ist.
Beispiel: 

Simulation:
A) Frau Müller sitzt in 10 Monaten in einem Beurteilungsgespräch mit ihrem Vorgesetzten, nachdem sie wenige Tage nach der Beratung die Auseinandersetzung mit ihm gesucht hat.
B) Frau Müller sitzt in 10 Monaten in einem Beurteilungsgespräch mit ihrem Vorgesetzten, nachdem ihr Verhalten immer noch so zurückhaltend wie vorher war.
Rollentraining:
Ein wichtiges Gespräch, dass in Bälde ansteht, wird eingeübt.

Zeitbedarf: 
ca. 45 Minuten
Hinweise Leitung: 

Die psychodramatischen Techniken sind wirkungsvolle Instrumente und mit Bedacht einzusetzen.

Weiterarbeit: 

Feedback

Einordnung: 

Situationen aus dem Berufsalltag sind Bezugspunkt der Methode. Der eigene Wahrnehmungshorizont der Gruppenmitglieder wird um den des Fallgebers/ der Fallgeberin ergänzt. Durch das Einfühlen in eine fremde Rolle wird dieser Effekt noch verstärkt und eine neue Perspektive auf eine Situation im Gründnungsprozess/ im Unternehmen wird eröffnet. Neue Handlungswege können anschließend ausgearbeitet werden. Neue Verhaltensweisen können eingeübt werden. Erarbeitete Lösungsmöglichkeiten werden auf den eigenen Arbeitskontext und die eigene Person - somit auch den eigenen Habitus - angepasst. Die Technik dient zur Sicherung und Umsetzung von Ergebnissen des Refelktionsprozesses und stößt ggfs. Einen neun Reflektionsprozess an.

Herkunft: 
Systemische Beratung
Quellen: 

Ameln, F. v.; Kramer, J. (2007): Organisationen in Bewegung bringen. Handlungsorientierte Methoden für die Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Heidelberg: Springer, S. 270 - 271.