Fehlermeldung

  • Warning: Illegal string offset 'field' in DatabaseCondition->__clone() (Zeile 1901 von /home/projekte/hrb/includes/database/query.inc).
  • Warning: Illegal string offset 'field' in DatabaseCondition->__clone() (Zeile 1901 von /home/projekte/hrb/includes/database/query.inc).
  • Warning: Illegal string offset 'field' in DatabaseCondition->__clone() (Zeile 1901 von /home/projekte/hrb/includes/database/query.inc).
  • Warning: Illegal string offset 'field' in DatabaseCondition->__clone() (Zeile 1901 von /home/projekte/hrb/includes/database/query.inc).
  • Warning: Illegal string offset 'field' in DatabaseCondition->__clone() (Zeile 1901 von /home/projekte/hrb/includes/database/query.inc).
  • Warning: Illegal string offset 'field' in DatabaseCondition->__clone() (Zeile 1901 von /home/projekte/hrb/includes/database/query.inc).

Psychodrama

Das Psychodrama ist eine erfahrungs- und handlungsorientierte Methode, die auf Morenos Grundprinzip der Surplus Reality basiert. Im szenischen Spiel wird eine erlebte Situation realistisch nachgestellt und mit Hilfe psychodramatischer Techniken neu erlebt, analysiert und reflektiert und im Hinblick auf zukünftige alternative Handlungsmöglichkeiten verändert.

Reflexionsdimension:

Reflexionsmodus:

Reflexionsmedium:

Ziele: 

Eine kritische Situation aus dem Arbeitsleben lebendig werden zu lassen, um die subjektiv empfundene Situationsdynamik zu reflektieren und zu verändern.

Ablauf: 
  1. Anliegenerhebung und Auftragskonkretisierung
  2. Bühnengestaltung
  3. Auswahl der Mitspieler:
    LeiterIn oder FallgeberIn besetzen die Personen, die in der Situation vorkommen, mit Teilnehmenden. Anschließend stellt der/die FallgeberIn kurz jede zu spielende Person vor, indem er ihre Rolle (Gegenrolle) einnimmt. LeiterIn kann diesen Prozess mit Fragen nach Name, Alter, Aussehen… steuern. Neben der Personenvorstellung ist es auch wichtig, den Beziehungscharakter zwischen FallgeberIn und der Gegenrolle aus Sicht der gespielten Person zu erfragen.
  4. Rekonstruktion und Nachspiel der Szene durch permanenten Rollentausch:
    FallgeberIn und Teilnehmende übernehmen ihre Rollen und rekonstruieren die erlebte Szene, indem der/ die Fallgeber/In permanent die Rollen wechselt und sowohl Dialog als auch Handlungsweisen der eigenen sowie der Gegenperson/en vorspielt. In einem zweiten Durchlauf bleibt der/die FallgeberIn in der eigenen Rolle und die Teilnehmenden spielen die Gegenrolle nach den Vorgaben des Fallgebers/der Fallgeberin.
  5. Einsatz psychodramatischer Techniken als Analyseinstrumente (-> Tool)
    Vertiefung, Analyse und Veränderung der Situation im Spiel mit Hilfe psychodramatischer Techniken.
  6. Abschluss des szenischen Spiels
    Das Spiel endet, wenn die im Antrag gestellte Frage des Fallgebers/der FallgeberIn beantwortet ist. Die Bühne wird abgebaut und die Mitspieler werden von ihren Rollen entlassen.
  7. Reflexionsphase: Sharing und Rollenfeedback
Zeitbedarf: 
ca. 120 Minuten
Hinweise Leitung: 

Die psychodramatische Arbeit ist ein wirkungsvolles Instrumentarium, das mit Bedacht einzusetzen ist.

Einordnung: 

Situationen aus dem Berufsalltag sind Bezugspunkt der Methode. Der eigene Wahrnehmungshorizont der Gruppenmitglieder wird um den des Fallgebers/ der Fallgeberin ergänzt. Durch das Einfühlen in eine fremde Rolle wird dieser Effekt noch verstärkt und eine neue Perspektive auf eine Situation im Gründnungsprozess/ im Unternehmen wird eröffnet. Neue Handlungswege können anschließend ausgearbeitet werden. Im Spiel wird das eigene Handeln untersucht und alternative Handlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt. Außerdem werden Elemente, die die subjektive Realität des Fallgebers/der Fallgeberin kennzeichnen (z. B. Beziehungs- und Machtverhältnisse) in das Spiel integriert.

Herkunft: 
Systemische Beratung
Quellen: 

Ameln, F. v.; Kramer, J (2007): Organisationen in Bewegung bringen. Handlungsorientierte Methoden für die Personal-, Team- und Organisationsentwicklung. Heidelberg: Springer. S. 241 - 275
Ameln, F. v.; Gerstmann, R. & Kramer, J. (2004) Psychodrama. Berlin: Springer. S. 150.