Cucurbita verflŘssigt
Citrullus lanatus Schrad.
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Synonyme: Citrullus lanatus (Thunb.) Matsum. et Nakai spp. vulgaris var. vulgaris ; Citrullus vulgaris var. colocynthoides
Trivialnamen: Wassermelone; Arbuse
Familie: Cucurbitaceae
Merkmale: am Boden kriechendes, einj├â┬Ąhriges Kraut; Fr├â┬╝chte allgemein bekannt
Heimat: Zentralafrika
Blütezeit: --
Bemerkungen: Stammt aus den Steppengebiete des tropischen und subtropischen Afrikas, dort kommt ihr Vorl├â┬Ąufer, die giftige Citrullus colocynthis, vor. Schon im pharaonischen ├âÔÇ×gypten wurden Wassermelonen angebaut und auch in der Bibel wird sie erw├â┬Ąhnt (4. Mose 11,5 als Melonen). Es ist immer erstaunlich, wie diese Pflanze es fertigbringt aus den trockenen B├â┬Âden so viel Wasser f├â┬╝r seine Fr├â┬╝chte (Panzerbeeren) herauszuholen. Als wasserreichstes Obst (├â┬╝ber 93%) sehr beliebt. Unter den zahlreichen Sorten gibt es auch kernlose (tripoide Sorten), welche in Japan gez├â┬╝chtet worden sind. F├â┬╝r einj├â┬Ąhrige Pflanzen ist Kernlosigkeit nicht unproblematisch, denn das Saatgut f├â┬╝r die n├â┬Ąchste Generation muss aufw├â┬Ąndig durch k├â┬╝nstliche Befruchtung hergestellt werden. Weitverbreitet ist die Sorte 'Sugar Baby' mit runden dunkelgr├â┬╝nen Fr├â┬╝chten. Andere Standartsorten sind 'Florida Giant' (auch rund und dunkelgr├â┬╝n) oder 'Crimson Sweet', welche oval und hellgr├â┬╝n mit noch helleren Streifen sind. Arbusen sind im Fachjargon rotfleischige Sorten mit dunkelgr├â┬╝n gl├â┬Ąnzender Schale.Als Reifeindikator kann die Stelle, an der die Frucht auf dem Boden liegt gelten. F├â┬Ąrbt diese sich gelb ist die Wassermelone reif. Zus├â┬Ątzlich muss sich beim Beklopfen ein dumpfer Klang ergeben. Ern├â┬Ąhrungsphysiologisch ist die Wassermelone eigentlich nur ein Durstl├â┬Âscher, keine nennenswerten Mineralien oder gar Fette, Kohlenhydrate oder Eiwei├â┼Şe. Der Kaloriengehalt ist gering.Viele Autoren z├â┬Ąhlen die Wassermelonen zum Gem├â┬╝se, da sie von einj├â┬Ąhrigen Pflanzen stammen. Definition des Fruchthandels: Gem├â┬╝se sind meist kernlose Ertr├â┬Ąge von vorwiegend einj├â┬Ąhrigen und krautigen Pflanzen. Diese Definition ordnet auch die mehrj├â┬Ąhrigen Rhabarber, Artischocken und Spargel den Gem├â┬╝sen zu (deshalb die Einschr├â┬Ąnkung 'vorwiegend' einj├â┬Ąhrig), und die kernhaltigen Tomaten, Gurken, K├â┬╝rbisse, Paprika und eben Melonen ebenfalls (daher 'meist' kernlos'). Andere Definitionskriterien f├â┬╝r Gem├â┬╝se sind Zubereitungsart (Obst - roh, Gem├â┬╝se - verarbeitet) oder der Zuckergehalt (Obst 6-16%, Gem├â┬╝se 0,3-3%). Die weithin akzeptierte Definition nach Schuphan (1948) lautet: 'Unter Gem├â┬╝se versteht man alle nicht zum Obst oder Getreide z├â┬Ąhlenden pflanzlichen Produkte - gleichg├â┬╝ltig ob Bl├â┬Ątter, Knospen, Wurzeln, Knollen, Zwiebeln, Stengel, Sprosse, Bl├â┬╝ten, Fr├â┬╝chte, Samen oder Pilze - welche ganz und ohne Entzug wesentlicher Bestandteile entweder roh, gekocht, konserviert oder sonstwie zubereitet, direkt der menschlichen Ern├â┬Ąhrung dienen.' So sind Zuckerr├â┬╝ben kein Gem├â┬╝se, aber z.B. Kartoffeln, welche in vielen Gegenden nicht zum Gem├â┬╝se z├â┬Ąhlen. Websters Dictionary definiert: A vegetable is a plant that is eaten whole or in part, raw or cooked, generally with a main entree or in a salad but not as a dessert.
Schlagwörter: Afrika · Frucht · Obstpflanze
Abbildungen:
Citrullus lanatus Schrad. Citrullus lanatus Schrad.