Der Meerrettich -

Armoracia rusticana




Foto von Jouko Lehmuskallio, Nature http://www.luontoportti.com/suomi/de/kukkakasvit/gewohnlicher-meerrettich

Armoracia rusticana P. Gaertn., B.Mey. et Scherb.

Synonym: Cochleria armoracia





Systematik:

ORDNUNG: Brassicales



FAMILIE: Brassicaceae (Kreuzblütler)

TRIBUS: Cardamineae

 



Trivialnamen:

Kren, Gree (bayerisch)

horseradish (englisch)

cran (französisch)

crenno, barba forte (italiensch, barba forte bedeutet starker Bart)

rábano picante (spanisch; wortwörtlich: scharfer Rettich)











Herkunft und Verbreitung

Die Heimat des Meerrettichs ist Ost- und Südeuropa bis Westasien. Dort wird er seit gut 2000 Jahren kultiviert.
Von dort wurde er vermutlich durch die slawischen Völker im frühen Mittelalter nach Mitteleuropa gebracht und somit verbreitet.
In Ostrussland wächst er noch als Wildform,
in Mitteleuropa dagegen wächst Meerrettich verwildert am Rande
feuchter Wiesen, von Bächen und Flussufern.



Heute wird er in Europa, Asien und Nordamerika als Nutzpflanze angebaut.
In Deutschland ist er seit dem 12. Jahrhundert bekannt.
Im 19. Jahrhundert wurde Meerrettich in Deutschland so verbreitet angebaut, dass er in hohen Mengen exportiert wurde.
Heute wird er hauptsächlich in Badenwürtenberg, Bayern(v.a. Franken) , Hamburg und Brandenburg angepflanzt.


Foto: Schamel-Meerrettich https://www.schamel.de/de/meerrettich/krenanbau-in-bayern.html




Bildquelle: Judith Weibrecht http://www.schwarzaufweiss.de/deutschland/essen_und_trinken/meerrettich3.htm


Im fränkischen Baiersdorf gibt es sogar ein Meerrettich-Museum:
















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Foto: Katharina Parzefall




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