Transkription: Theorie der Winde- Seite 11 - |
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Herren, welche mir die Ehre erzeigen, in meinen gringen Vortrag einiges Vertrau- en zu setzen, eröffne, daß ich die Naturwissenschaft über des Herrn D. Eberhards erste Gründe der Naturlehre zu erklären gesonnen sei. Meine Absicht ist nichts vorbei zu lassen, was eine gründliche Einsicht in die wichtige Entdeckungen alter und neuer Zeiten befördern kann, und vornehmlich den unendlichen Vorzug, den die letztere durch die glückliche Anwendung der Geometrie vor jenen erhalten haben, in deutlichen und vollständigen Beispielen zu beweisen. Ich fahre fort in der Mathematik Anleitung zu geben und den Lehrbegriff der Weltweisheit mit der Erläuterung der Meyerschen Vernunftlehre zu eröffnen. Ich werde die Me- taphysik über das Handbuch des Herrn Prof. Baumgarten vortragen. Die Schwierigkeiten der Dunkelheit, die dieses nützlichste und gründlichste unter allen Handbüchern seiner Art zu umgeben scheinen, werden, wo ich mich nicht zu sehr schmeichle, durch die Sorgfalt des Vortrags und ausführliche schriftliche Erläuterun- gen gehoben werden. Mich dünkt, es sei mehr als allzu gewiß, daß nicht die Leich- tigkeit, sondern die Nützlichkeit den Werth einer Sache bestimmen müsse, und daß, wie ein sinnreicher Schriftsteller sich ausdrückt, die Stoppeln ohne Mühe oben fließend gefunden werden, wer aber Perlen suchen will, in die Tiefe herabsteigen müsse. |