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Philipps-Universität Marburg |
Bedrohung von Mensch und Natur -
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Virtuelle Waffen im Cyberkrieg und Verteidigungsmöglichkeiten |
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Inhaltliche VerweiseMit Unterstützung der Vortragenden sollen Abstracts, Literatur- und sonstige Verweise zur Thematik zur Nacharbeitung zugänglich gemacht werden. |
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10.12.2001 |
Virtuelle Waffen im Cyberkrieg und Verteidigungsmöglichkeiten |
AbstractSeit einiger Zeit, spätestens aber seit dem 11.9.2001, wird der Öffentlichkeit zunehmend bewusst, dass die Vernetzung Computer-gestützter Anwendungen in wichtigen Bereichen von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft zugleich als zunehmende Verletzlichkeit dieser sog. "Informationsgesellschaft" zu verstehen ist. Vor allem ihre für Menschen wichtigen Teilsysteme - Energieerzeugung und -verteilung, Verkehrsleitung zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser, Einsatz im Gesundheitswesen, in Industrie und Produktion, im Geldwesen sowie in staatlichen Anwendungen - können bei Fehlfunktion oder Störfällen zu erheblichen Auswirkungen auf die Biosphäre sowie die Info-Sphäre führen. Der Vortrag behandelt an ausgewählten Beispielen, welche Risiken insbesondere zu einer gezielten Beeinträchtigung der Informations- und Kommunikationstechniken, ob in krimineller oder terroristischer Absicht, genutzt werden können. Neben Technik-inhärenten Risiken - vor allem den Unsicherheiten im Internet-Protokoll und risikoträchtigen Konzepten in Betriebssystemen und Mensch-Maschine-Systemen - werden Techniken der Trojanisierung, der Vervielfältigung und Propagation bösartiger Software (Malware) sowie des Unterlaufens von Sicherheitsschwellen erörtert. Dazu wird diskutiert, innerhalb welcher Grenzen diese Risiken durch geeignete Methoden reduziert werden können. |
http://www.online.uni-marburg.de/isem/WS01_02/prots/v8.htm
Stand 08.12.2001
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